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Josef Hader - Kabarett14.11.2009, Josef Hader, Innotech, Kufstein

Kabarett. Samstag, 20 Uhr, Innotech, Kufstein.
Hader muss also weg. Sch├Ân. Hei├čt das jetzt, er ist jemand, der weggeh├Ârt? Also quasi: unwertes Leben? Oder muss er nur kurz weg und kommt eh gleich wieder? Oder muss er weg aus seinem neuen Programm, weil ihn andere Figuren hinausschmei├čen? Wird Hader ├╝berhaupt anwesend sein? Muss er irgendwann an diesem Abend sterben? Und ist er dann f├╝r immer weg? Aber wer ist in diesem Fall auf der B├╝hne? Josef Hader: “In dem Programm kommen vor: eine nachtschwarze Vorstadtstra├če voller Gebrauchtwagenh├Ąndler, eine heruntergekommene Tankstelle, ein grindiges Lokal, ein Kuvert mit 10.000 Euro, eine Schusswaffe und ca. sieben verpfuschte Leben. Nicht vorkommen werden Prominente und Bundeskanzler. Es wird also wieder total unpolitisch.”

Pressestimmen: “Eine rasante Pulp FictionÔÇôGeschichte” (Thomas Trenkler, Der Standard). “Sein bisher bester Film” (Wolfgang Kralicek, Falter). “Das Schw├Ąrzeste seit den Monty Pythons” (Werner Rosenberger, Kurier). “Groteskes Welttheater. Sprengt alle Kategorien.” (Manfred Papst, Neue Z├╝rcher Zeitung). “Von total verpfuschtem Leben handelt dieser Abend, von Menschen, die zur Verteidigung ihres Besitzes ├╝ber Leichen gehen, die nur noch Emotionen zeigen, wenn der Lack ihres Skodas zerkratzt wird. Zum Schluss hat Hader drei Tote auf der B├╝hne gespielt und steht unbesch├Ądigt da, in der Hand ein Handy f├╝r eine Kommunikation ├╝ber die Unm├Âglichkeit der Kommunikation. Kein Lichtblick, nirgends; finsterer geht┬┤s nimmer. Ein perfekter Abend mit brillanten, die Sprache auf ihr Zerst├Ârungspotential durchleuchtenden Texten. Weit weg vom Kabarett.” (Thomas Thieringer, S├╝dd. Zeitung).

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